fünf verschiedene selbstgenähte Schürzen

Das perfekte Outfit zum Kochen

Hochgeladen am 18.07.2017

Ich liebe es zu kochen. Meistens probiere ich neue Gerichte aus. Nacho-Chicken-Nuggets, herzhafte Muffins, russische Eier. Egal was, Essen zubereiten macht einfach Spaß.  Vor allem, wenn es danach noch lecker schmeckt. 🙂 Backen finde ich auch schön, jedoch ist man da nicht so flexibel und dadurch nicht so kreativ. Darum mag ich kochen einfach lieber. Leider kleckst die Tomatensoße jedes Mal auf das Oberteil, was den ganzen Spaß verdirbt. Ich will aber vorher auch nicht in schmuddelige Klamotten schlüpfen, nur weil diese Flecken bekommen dürfen. So etwas habe ich gar nicht. Deshalb war  eine meiner ersten Sachen die ich genäht habe eine Schürze.  Diese ist mir (trotz fehlender Erfahrung) erstaunlich gut gelungen. Seitdem sind noch viel mehr Schürzen entstanden. Als Geburtstagsgeschenk für Freundinnen, Weihnachtsgeschenk für die Familie oder Gastgeschenk bei einem Austausch. Gefreut haben sich alle, auch wenn manche vielleicht nicht meine Begeisterung teilen und seltener vorm Herd stehen.

 

Wendeschürze in den Farben rot und blau

 

Inzwischen habe ich schon ungefähr 10 Schürzen genäht und werde von Mal zu Mal schneller und geübter. Gerne kombiniere ich ausgefallene Stoffe mit Ruhigen/ Klassischen., damit das Endprodukt modern wirkt, aber immer noch in die Küche passt. Zum Beispiel ein auffälliges Blumenmuster und ein normales Karo, große Punkte und kleine Sterne/ kleine Punkte, bunte Streifen und blaue Tupfer. Die Ausführung ist ganz einfach. Ich habe noch nie eine Anleitung dafür benutzt. Man braucht zwei bis drei verschiedene Stoffe die miteinander harmonieren, da es eine Wendeschürze wird (und diese soll ja nicht langweilig werden). Wie das Wort „Wendeschürze“ schon verrät kann man diese wenden, das heißt von beiden Seiten anziehen. Das ist total praktisch. Einerseits bringt es Abwechslung in die Küche, andererseits kann man, wenn eine Seite dreckig ist, die Schürze einfach umdrehen. Auf der einen Seite befindet sich eine Tasche mit einer Borde als Verzierung. Die andere Seite ist natürlich aus einem anderen Stoff, wird aber vom gleichen Borde geschmückt (ohne Tasche). Bei den Bändern muss man aufpassen, dass sie schmal werden, zu breit sieht hässlich aus ( das ist mir schonmal passiert). Außerdem sollten sie relativ lang sein, damit man nicht nur hinten sondern auch vorne eine Schleife machen kann.

 

Eine Wendeschürze in den Farben Rosa und Hellblau

 

Diese Teile braucht man insgesamt:

– vier Bänder: zwei lange für die Seiten und zwei kurze für den Nacken

– eine Tasche

– Vorder-/ Hinterteil

 

Bei Stoffe der Wendeschürze sind schon zugeschnitten aber noch nicht zusammen genäht

 

Nun alles zusammen Nähen und schon ist die Schürze fertig. Sie ist praktisch, da man zwei Seiten zum anziehen und eine Tasche hat. Außerdem sieht sie stylisch aus. Da kann man gleich anfangen in der Küche die tollsten Gerichte zu zaubern. Das ist wirklich das perfekte Outfit wenn man am Herd steht.

Welche Schürze gefällt euch am besten? Ich mag sie alle. Bei der rechten Schürze aus dem Bild ganz oben finde ich jedoch das Muster besonders hübsch.

Viel Spaß, Mara

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