diverse Plätzchen und Cappuccino auf einem Tablett

Weihnachtsbäckerei

Hochgeladen am 23.11.2017

Die Cantuccini sind echt lecker. Aber wer will denn nur eine einzige Sorte Plätzchen? Wir gehen lieber gleich in die Großproduktion. So haben wir eine schöne große Variation und sind für den gesamten Dezember ausgestattet. Ein Klassiker den jeder kennt und selbst backt sind Pfauenaugen. Die dürfen auch bei uns nicht fehlen! Ein zarter Teig mit einem Klecks Marmelade in der Mitte. Mmmhhhhhh… Den Teig herzustellen geht super schnell. Das Rezept stammt von meiner Uroma, wir haben es nur noch ein klein wenig verbessert. Und so sieht es jetzt aus:

250g weiche Butter

100g Zucker

5 Eigelbe

ein pck. Vanillezucker

320g Mehl

Marmelade

Butter, Zucker und vier der Eigelbe schaumig schlagen. Das Mehl unterheben. Wenn der Teig noch zu sehr klebt noch mehr Mehl hinzufügen. Nun muss er für mindestens 30 Minuten kaltgestellt werden. In der Zeit kann man ja gleich die nächsten Plätzchen backen. 🙂 Nun kleine Kugeln formen und mit Stäbchen (oder dem Finger) Vertiefungen reindrücken. Diese mit Marmelade füllen. Am besten geeignet ist Johannisbeermarmelade. Sie ist relativ sauer und ergänzt sich perfekt mit dem süßen Teig. Wir nehmen jedoch auch oft Erdbeermarmelade her, das schmeckt ebenfalls gut. Die Pfauenaugen mit dem letzten Eigelb bestreichen und bei 180*C für 12 Minuten backen bis sie goldbraun sind. Nicht wundern, die Plätzchen gehen im Backofen ziemlich auf.

 

Plätzchen: Pfauenaugen

 

Schon sind sie fertig, sie zu machen ist wirklich kein besonders großer Aufwand. Der einzige Nachteil ist, dass so viel Eiweiß übrig bleibt. Wobei, eigentlich kann man das auch als Vorteil sehen, denn aus dem Eiklar können gleich die nächsten Leckereien gezaubert werden. Makronen. Ich habe zwei verschiedene Rezepte gemacht, einmal Kokos-Mohn Makronen und noch Haselnussmakronen. Als kleines Kind fande ich diese echt seltsam, jetzt finde ich sie hervorragend. Für die Kokos-Mohn Makronen braucht ihr:

2 Eiweiß

eine Prise Salz

80g Zucker

180g Kokosraspel

25g Mohnsaat

Saft und Schale von 1/2 Bio-Zitrone

Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Den Zucker einriegeln lassen und weiterschlagen bis ein schöner Eischnee entstanden ist. Kokosraspel und Mohn vorsichtig unter den Eischnee heben. Anschließend Zitronensaft und abgeriebene Schale untermischen. Etwa einen gehäuften Esslöffel der Kokosmasse in die Hände geben und zu einer Kugel formen. Die Kugeln auf ein Blech legen und bei 160*C Ober- Unterhitze 15 backen bis sie anfangen leicht bräunlich zu werden. Jetzt kommt noch der Feinschliff der alles abrundet. Dafür benötigt man 100g Puderzucker, 2EL Zitronensaft und 3EL Gin. Aus den Zutaten einen dickflüssigen Zuckerguss anrühren und die fertigen Makronen darin tränken.

 

Plätzchen: Kokosmakronen

 

Die ersten Makronen sind fertig. Sie sehen echt süß aus, wie Schneebälle. Schmecken tun sie auch noch. Was will man mehr? Wir haben sie dieses Jahr das erste Mal gebacken, aber sie sind so gut, dass wir sie in den nächsten Jahren bestimmt wieder machen. Eine echte Entdeckung! Klassiker die wir schon oft gemacht haben sind hingegen Haselnussmakronen. Auch die backen wir nach einem Rezept meiner Uroma. Familientradition ist einfach toll. Die Zutaten sind:

3 Einweiß

250g Zucker

350g gemahlene Haselnüsse

Obladen

Das Eiweiß zu Schnee schlagen, den Zucker hinzustreuen. Die Haselnüsse unterheben. Nun einen kleinen Haufen Teig auf die Obladen setzen und bei 160*C backen. Wir haben ganze Haselnüsse verwendet und diese selbst gemahlen. Vorher wurden sie noch geröstet. Das macht einen riesen Unterschied im Geschmäcke, jetzt sind sie viel besser als ungeröstet.

 

Plätzchen: Haselnussmakronen

 

So, das waren die drei Rezepte für heute. Sie sind sehr unkompliziert und praktisch, das man für das eine Eigelb und für die anderen Eiklar benutzt. Ich finde sie sehr lecker und bekomme gleich Lust welche zu naschen. Danke liebe Oma für diese leckeren Rezepte! Versüßt euch noch ein wenig den Tag.

Mara

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