Harfe

Musik – Die Sprache der Engel

Hochgeladen am 17.03.2018

Eines meiner Hobbys kennt ihr bereits. Kochen. Über dieses Thema gehen die meisten meiner Blogposts. Jedoch gibt es noch sehr viele andere Sachen die mir Spaß machen. Zum Beispiel spiele ich leidenschaftlich gerne Harfe. Seit sieben Jahren lerne ich dieses Instrument nun schon. Es klingt super schön. Manchmal ähnelt es im Klang ein bisschen einem Klavier, da beides Saiteninstrumente sind. Musik berührt einem im Herzen und Harfe ganz besonders. Mit diesem Instrument kann man so schöne Stücke spielen. Manche sanft und langsam, andere schnell  und dynamisch. Es gibt auch unterschiedliche Techniken. Man zupft nicht einfach an den Saiten, es gibt Étouffer, Glissando, Arpeggio, und noch viel mehr. Manchmal spielt man prè de la table, also ganz unten an den Saiten, um einen besonderen Klangeffekt zu erzielen. In einigen Stücken klopft man unteranderem auf das Holz, um das Lied interessanter zu machen. Eine Herausforderung sind manchmal die Pedale. Mit ihnen kann man zum Beispiel ein h in ein b umwandeln. Dieses zu treten, ohne, dass man es hört, ist gelegentlich relativ schwierig. Ansonsten werden die Werke durch Variation in der Lautstärke und im Tempo gestaltet. Musik verzaubert die Menschen und Harfe spielen verzaubert mich.

 

Harfe

 

Natürlich hatte ich schon einige Vorspiele und auch an Wettbewerben habe ich teilgenommen. Schon zweimal war ich bei „Jugend musiziert“ dabei. Dies ist ein bayernweiter Wettbewerb in dem jedes Jahr Jugendliche in unterschiedlichen Kategorien vorspielen. Dort war ich einmal als Solistin und ein weiteres mal habe ich im Duo gespielt.

Auch in meinem Landkreis findet jedes Jahr eine ähnliche Veranstaltung statt. Dieser Wettbewerb ist nicht ganz so groß, da wie gesagt nur Schüler aus dem Landkreis teilnehmen. Bei „Podium junge Musik“ gibt es trotzdem eine Jury und eine Bewertung. Dieses Jähr war die Kategorie Kammermusikensembles an der Reihe. Also habe ich wieder im Duo gespielt. Einige Monate vorher haben wir begonnen die Lieder zu üben. Wenn sie dann bei beiden sitzen, spielt man zusammen, damit erste und zweite Stimme auch harmonisch zusammen passen. Gegen Ende wird an der Dynamik und der Klangfarbe gearbeitet, damit aus dem „Spielen“ ein „Musizieren“ wird. Mein Duo-Partner und ich haben geübt und geübt, um für den Tag des Wettbewerbs, der 10.03.18, super vorbereitet zu sein. Ich habe täglich geübt, meistens eine 3/4 Stunde lang. Manchmal sogar mehr. Aber ich saß nicht nur so lange vor der Harfe, weil ich gut vorbereitet sein wollte, sonder weil das Spielen einfach so einen Spaß gemacht hat.

 

Harfe

 

Und irgendwann war es soweit. Der Tag, welcher am Anfang noch so weit web erscheint, kam schneller als gedacht. Also sind wir am 10. März nach Vaterstetten gefahren um vorzuspielen. Dort angekommen haben wir uns eingespielt und noch ein letztes Mal geübt. Danach haben wir die Harfen gestimmt, da sich die Instrumente durch die Kälte sehr verstimmt hatten. Dann ging es los. In dem Raum saß eine dreiköpfige Jury und das Publikum. „Ein letztes Fühlen der Saiten, ein Blick zum Partner und schließlich das Nicken, das den Start bestätigt.“, so beschreibt die Süddeutsche Zeitung den Einsatz zu unserem Auftritt. Gespielt heben wir drei Lieder. Aus Krumpholz „Premier Duo pour deux harpes“ zweiter Satz (ein klassisches Lied), Saurer Landler (Volksmusik) und Moliendo Café. Am Ende wurden unsere Mühen mir einem ersten Platz und einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung belohnt. Wegen unserer Bewertung, dürfen wir kommenden Donnerstag noch einmal auf dem Preisträgerkonzert unser Können zeigen.

 

Zeitungsartikel

 

Der Artikel in der Süddeutschen Zeitung setzt noch eins oben drauf. Nach dem Auftritt wurden wir ein klein wenig interviewt. Unsere Antworten wurden in der Text eingebaut. Die Autorin hat uns sehr gelobt, der Text hat mich wirklich berührt. Hier geht es zum Artikel, er ist wirklich schön geschrieben und bringt manche Sachen genau auf den Punkt.

Musik verbindet, Musik verzaubert, Musik öffnet uns die Tore in eine andere Welt. Der Klang dieser Töne ist etwas ganz besonderes. Ich bin glücklich so ein wunderschönes, zartes und harmonisches Instrument zu spielen.

Mara

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