Kartoffeln für Kartoffelsalat

Hausmannskost – Weltbester Kartoffelsalat

Hochgeladen am 29.03.2018

Habt ihr die Gemüsepflanzerl aus meinem letzten Eintrag schon ausprobiert? Wenn nicht, dann wird es aber mal Zeit. Die sind so lecker! Als Beilage dazu gab es bei uns Kartoffelsalat von der Oma. Dieses Essen gibt es oft zu Fleischpflanzerl, Schnitzel, beim Grillen oder auch zu vegetarischen Bratlingen. In ganz Deutschland macht man ihn anders. Während die Schwaben ihn schön schlotzig mögen, isst man ihn im Norden häufig mit Mayonnaise. Man streitet sich um den Titel für den leckersten Salat, denn jeder glaubt seiner schmeckt am Besten. Kein Wunder, dass wir diesen Salat so mögen, wir Deutschen gelten ja auch als Kartoffelesser.

 

Kartoffelsalat

 

Weltweit gibt es rund 5000 Kartoffelsorten mit sehr lustigen Namen. Sie heißen z.B. Linda, Laura, Sieglinde und Agria. Die Vitelotte ist lila-blau, Laura und Desiree sind innen gelb haben aber eine rote Schale. Außerdem gibt es unterschiedliche Kochtypen. Festkochend, vorwiegend festkochend und mehligkochend. Letzteres braucht man zum Beispiel, wenn man die Knollen zu Muß macht. Für den Kartoffelsalat verwenden wir eine festkochende Sorte. Die Schweizer nennen ihn Härdöpfelsalat, das klingt so ähnlich wie Erdäpfel (so werden die Knollen hier in Bayern auch oft genannt)

Für den Weltbesten Kartoffelsalat braucht ihr:

Kartoffeln (festkochend)

Gemüsebrühe

heller Essig

eine Zwiebel

nach Belieben Speckwürfel

Schnittlauch

Salz

Pfeffer

 

Kartoffelsalat

 

Die Zutaten haben keine Mengenangaben, weil meine Oma alles nach Gefühl macht. Sie hat einfach viel Erfahrung. Schon nach dem Frühstück haben wir die Kartoffeln gekocht. Dazu die Knollen in einen Topf geben, halb mit Wasser bedecken und kräftig salzen (Erdäpfel sind Slazfresser). Danach die Kartoffeln schälen (das geht am Besten wenn sie noch ein wenig warm sind) und in dünne Scheiben schneiden. Nun eine Zwiebel fein würfeln und glasig dünsten. Die Zwiebel gemeinsam mit hellem Essig und Gemüsebrühe zu den Kartoffeln geben. Hier müsst ihr abschmecken und die Mengen so wählen wie es euch am Besten schmeckt. Man sollte den Essig ein klein wenig spüren, aber er muss im Hintergrund bleiben. So finde ich es am leckersten. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden, nach Belieben noch Speckwürfel hinzufügen und alles vermengen. Fertig war der Kartoffelsalat. Den haben wir einfach mit Alufolie abgedeckt und stehen gelassen, sodass er schön durchziehen konnte. Lecker.

 

Kartoffelsalat

 

Das ist echt eine tolle Beilage. Vor allem mit so einem guten Rezept. Denn in Wirklichkeit ist das der Beste Kartoffelsalat den man in Deutschland finden kann. Er ist nicht kompliziert und passt zu sehr vielen Gerichten. Wenn ihr bei den Kartoffeln eine gute Qualität habt, schmeckt das Ergebnis noch viel besser. Wir haben Knollen verwendet, die mein Großonkel selbst anbaut. Sie sind so lecker. Wirklich super!

Guten Appetit,

Mara

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