selbst gemachte Creme Brûlée

Köstliches Dessert – Crème Brûlée

Hochgeladen am 3.04.2018

Jeder kennt diesen Nachtisch, Crème Brûlée. Er kommt aus Frankreich. In meinem Eintrag über gebackenen Ziegenkäse, könnt ihr sehen, was es in der französischen Küche noch so für Leckereien gibt. Aber zurück zum Dessert. Übersetzt heißt es „verbrannte Sahne“. Klingt jetzt nicht so lecker oder? Jedoch schmeckt diese süße Masse mit einer knusprigen Schicht karamellisiertem Zucker obendrauf einfach hervorragend. Bisher habe ich den Nachtisch noch nicht oft gegessen. Drei Mal erst, aber immer in meinem Lieblingsrestaurant. Jedes Mal war ich super begeistert (die Köchin dort ist auch wirklich gut). Schon öfter hatte ich die Idee, dieses Dessert selbst einmal auszuprobieren, jedoch haben wir keinen Bunsenbrenner und den braucht man für die Creme.

 

selbst gemachte Creme Brûlée

 
Als meine Großeltern bei uns waren, sind wir in den Mediamarkt gegangen. Eigentlich wussten wir gar nicht, was wir kaufen wollten, wir hatten einfach mal vor zu schauen. Also bin ich von der Smartphone-Abteilung zu den Handyhüllen gegangen ohne etwas zu finden. Irgendwann bin ich in der Küchenabteilung gelandet. Da habe ich sofort einiges gefunden. Eismaschine, Entsafter, Mixer. Alles super praktisch aber eben auch super teuer. Bei den Küchenmaschinen war also auch nicht das richtige dabei. Besteck und Pfannen gibt es zu Hause auch genug. Dann hing dort noch allerlei nützlicher Kleinkram. Muffinformen, Tortenringe, Spritzbeutel, Knoblauchpresse, Quicheform und der Bunsenbrenner. Bei letzterem habe ich dann zugeschlagen. Er ist schön klein und handlich.
Meine Oma war super begeistert von meiner Wahl, denn anscheinend liebt auch sie Crème Brûlée. Sie hat mir auch sofort ihr Rezept geschickt. Das ist wirklich köstlich. Die meisten bereiten den Nachtisch über dem Wasserbad zu, da kann es jedoch passieren, dass die Creme nicht fest wird. In diesem Rezept schiebt man das Dessert einfach in den Ofen. Das ist viel praktischer. An sich ist die Zubereitung überhaupt nicht schwierig. Für sechs Portionen benötigt man:
4 Eigelb
40g Zucker
375ml Sahne
125ml Milch
1 Vanilleschote (man kann stattdessen auch einen Teil des Zuckers durch Vanillezucker ersetzen.)

Die Eigelbe mit dem Zucker zu Schaum schlagen. Das habe ich ein wenig übertrieben. Unsere Küchenmaschine macht so einen tollen Schaum! Nun das Mark der Vanilleschote mit einem Messer herauskratzen und hinzugeben. In einem Topf die Milch mit der Sahne und der Schote erhitzen, abkühlen lassen und die Schote wieder heraus nehmen. Die Sahnemischung zum Ei geben und alles vermengen. Die Masse in sechs feuerfeste Schüsseln füllen und bei 90°C eine Stunde lang backen. Bei mir war die Creme danach noch flüssig, erst als ich sie in den Kühlschrank gestellt habe wurde sie fest.
Kurz vor dem servieren braunen Zucker auf die Oberfläche der Crème Brûlée streuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren. Aufpassen, dass ihr nicht zu viel Zucker verwendet, man braucht wirklich nur ganz ganz wenig. Ansonsten werden manche Körner nicht erhitzt oder die Oberfläche wird schwarz. Das ist mir bei der ein oder anderen Schüssel passiert.

 

selbst gemachte Creme Brûlée

 
Der Nachtisch war wirklich super lecker. Die knusprige Oberfläche war toll (es hat auch Spaß gemacht mit dem Bunsenbrenner zu flambieren…), darunter hat sich eine köstliche Creme versteckt. Die Crème Brûlée ist einem sanft auf der Zunge zergangen. Dieses Dessert ist ein echter Klassiker, den ich sicherlich noch oft servieren werde. Probiert es doch auch aus. Ich verspreche euch, ihr werdet die cremige Köstlichkeit lieben.
Alles Liebe,
Mara

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