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Uromas Rhabarberkuchen

Hochgeladen am 15.04.2018

Endlich wieder warme Tage. Draußen im Garten blüht alles. Krokusse, welche den Frühling ankündigen, sind leider schon nicht mehr zu sehen. Dafür gibt es jetzt Schlüsselblumen und Narzissen, es öffnen sich langsam die Tulpen, die Zierkirsche steht in voller Pracht und die Magnolie erfreut jeden mit ihrem Anblick. Sie ist ein echter Hingucker! Majestätisch steht sie da mit ihren zartrosa Blüten. So wunderschön! Zierkirschen und Magnolien gehören zu meinen Lieblingsblume. Leider blühen sie immer nur so kurz, das ist echt schade. Gerade die Zierkirsche kann man meistens nur eine Woche bewundern.

 

Rhabarberkuchen

 

Außerdem kann man wieder ans Kräuterbeet gehen um sein Essen zu verfeinern. Den Rosmarin mussten wir ersetzten, der ist über Winter erfroren. Außerdem haben wir noch andere Pflanzen eingebuddelt wie zum Beispiel Rucola. Hoffentlich wird der nicht von den Schnecken gegessen. Der Schnittlauch wächst und der Rhabarber schaut auch aus der Erde. Er ist zwar noch nicht besonders groß, aber in einigen Wochen können wir ihn sicherlich für einen leckeren Kuchen verwenden. Ich liebe Rhabarberkuchen. Den backe ich immer nach dem Rezept von meiner Uroma, wirklich lecker! Da wir nicht noch einige Woche auf diesen herrlichen Kuchen warten wollten, haben wir einfach Rhabarber gekauft. Der Kuchen ist wirklich himmlisch. Ihr benötigt:

3-5 Stängel Rhabarber

3 Eier (sie sollten Zimmertemperatur haben)

230g Zucker

250g Dinkel Mehl (Zur Hälfte habe ich Dinkel-Vollkorn verwendet)

100g weiche Butter

1/2 Päckchen Backpulver

 

Rhabarberkuchen

 

Den Rhabarber waschen, grob schälen, die Enden abschneiden und in gleich große Stücke würfeln. Mit 1 TL Zucker verrühren. Das ist eigentlich die meiste Arbeit. Der Rest geht einigermaßen schnell (außer man sucht wie ich eine halbe Stunde lang das Backpulver…). Den Rhabarber habe ich schon am Abend vorher vorbereitet, sodass ich am nächsten Morgen quasi ruck zuck ging. Nun die Butter mit 120g Zucker schaumig schlagen. Die Eier trennen und die Eigelbe hinzugeben. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zur Buttermasse hinzugeben. Nun den Teig in eine Springform drücken und den Rhabarber drüber geben. Bei 170°C Umluft 40 Minuten lang backen. In der Zwischenzeit die Eiweiße steif schlagen. Nach und nach den restlichen Zucker hinein rieseln lassen. Den Eischnee gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen und weitere 10 Minuten backen. Auf dem Baiser sollten sich kleine Zuckerperlen bilden.

Der Kuchen schmeckt so lecker. Der Rhabarber ist schön saftig. Dadrauf ist der weiche, schaumige Eischnee, der eine zarte aber knusprige Kruste hat. Die Süße ist sehr ausgewogen mit der Säure vom Rhabarber. Herrlich! Insgesamt mag ich die Pflanze sehr gerne! Sie verfeinert jeden Nachtisch und ist auch als Chutney ein Hit. In diesem Kuchen habe ich Rhabarber das erste Mal gegessen und diese Kombi ist auch immer noch mein Favorit. Simpel, süß, sauer, super!

 

Rhabarberkuchen

 

Als ich ihn probiert habe, saß ich draußen, habe erst ein paar Fotos für euch geschossen, mich von der Sonne anstrahlen lassen und den Garten genossen. Dann habe ich mir die erste Gabel von dem Kuchen in den Mund gesteckt. Als erstes spürt man wie der schaumige Baiser im Mund schmilzt, danach schmeckt man den Rhabarber und die beiden Komponenten zusammen sind eine wirklich herrliche Mischung. Unterstützt werden sie von dem leckeren Teig. Wow. Das hat den Tag so was von versüßt!

Mara

P.S. Ich fand das Motiv so schön und habe gaaanz viele Fotos gemacht. Weil ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich einfach so viele wie möglich in diesen Eintrag gepackt. Schaut sie euch nochmal an. Sonne, Blumen, Kuchen. Das ist Frühling pur.

Rhabarberkuchen

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