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Intensives grün, sattes orange, farbenfrohe Pürees

Hochgeladen am 15.05.2018

Ich bin ein farbenfroher Mensch, aber besonders wenn der Frühling sich meldet und der Sommer näher rückt bekomme ich Lust auf Farbe. Dann packe ich meine luftigen, bunten Jacken aus. Rot, grün, türkis, gelb, geblümt. Ich ziehe gerne einzigartige und auffällige Klamotten an. Knallige Farben sind irgendwie Stimmungsaufheller und haben bei mir eine ähnliche Wirkung wie strahlende Sonne. So eine Art Gute-Laune-Rezept das immer hilft. Wisst ihr was ich meine?

Die fröhliche Stimmung spiegelt sich teilweise auch in meinem Essen wieder. Im Sommer gibt es bei mir oft einfach Obstsalat, in dem man fast alle Farben findet. Rote Erdbeeren, blaue Trauben, grüne Kiwi, orangene Papaya, gelbe Mango, weiße Bananen. Farben können so viel bewirken. Sie können Emotionen beeinflussen, Verbindungen schaffen. Die unterschiedlichsten Töne beeinflussen dein Unterbewusstsein. Die Verbindung zwischen Farben und Gefühlen ist den meisten einigermaßen bewusst. Schwarz ist traurig und bedrückt, gelb fröhlich, … Zudem haben sie noch eine ganz andere Bedeutung. So steht rot zum Beispiel für Essen und orange für Kreativität. Leider kenne ich mich mit deren Bedeutung nicht so gut aus, finde es aber irgendwie interessant.

 

Erbsenpüree

 

Da ich gerne male, sind Farben für mich etwas ganz besonderes. Ihre Schönheit ist einzigartig, sie sind so facettenreich. Es gibt ein so breites Spektrum an Farbnuancen. Besonders schön ist oft eine Kombination aus kontrastreichen Tönen. So war es auch bei einem Gericht, welches ich letztens gekocht habe.

Zweierlei Püree. Einmal ein schönes, grünes Erbsenpüree und dazu als Kontrast ein leckeres, orangenes Süßkartoffelpüree. Irgendwie mag ich Püree oder Stampf echt gerne. Die beiden satten, intensiven Farben waren echt krass. Die Pürees haben auf jeden Fall super zusammen gepasst. Die süßliche Kartoffel war nicht nur farblich, sondern auch geschmacklich eine tolle Ergänzung zur Erbse. Sie sind beide wirklich toll. Luftig und locker, ein angenehmes Mousse und ein wunderbarer Geschmack.

 

Erbsenpüree und Süßkartoffelpüree

 

Den klassischen Kartoffelbrei mag ich auch gerne, aber Erbsen- und Süßkartoffelpüree sind dann doch noch ein Stück raffinierter. Es ist eine super Beilage und passt zu fast allem hervorragend dazu. Man kann sich aber auch eine große Portion als Hauptspeise machen. Wenn man die Zutaten alle zu Hause hat, kann man das Gericht einfach spontan zubereiten, da es nicht viel Arbeit ist. Ein Blick in den Kühlschrank, man merkt man hat alle Zutaten zu Hause und schon steht das Abendessen fest. Die Chance dafür ist groß, man braucht nämlich lediglich:

400g TK Erbsen

400g Süßkartoffeln

6El Sahne

4El Zitronensaft

Salz

Pfeffer

 

Erbsenpüree und Süßkartoffelpüree

 

Die Erbsen antauen lassen, die Kartoffeln in grobe Stücke schneiden, mit wenig Salzwasser bedecken  und gar kochen. Nun die Erbsen und Kartoffeln in zwei getrennte Gefäße geben und jeweils mit 3El Sahne und 2El Zitronensaft pürieren mit Salz und Pfeffer würzen.

Durch die Sahne wird die Masse cremiger. Wenn ihr wollt, könnt ihr also noch mehr davon hinzugeben. Ansonsten ist die Konsistenz mehr wie Stampf. Noch stampfiger wird das Püree ohne Sahne, dann ist es sogar vegan.

Das ist wirklich ein super Gericht/ eine perfekt Beilage. Ich glaube ich habe anfangs schon genug geschwärmt und muss nicht noch einmal alles wiederholen. Probiert es einfach mal aus, die sanfte Konsistenz und der außergewöhnliche Geschmack sind eine Bombe Mischung.

Mara

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