Rhabarbermarmelade

Fruchtig, frisch, süß und sauer – Die perfekte Marmelade

Hochgeladen am 19.06.2018

Es fühlt sich schon seit Wochen so nach Sommer an, dabei ist der Frühling nicht mal vorbei. Bald ist es aber schon soweit. Deshalb gibt es jetzt zum Endspurt der Jahreszeit noch einmal ein frühlingshaftes Rezept. Es schmeckt im Sommer jedoch genauso gut. Besser gesagt hat man so die Möglichkeit das ganze Jahr über dieses wunderbare Frühlingsgewächs zu genießen. Zu Beginn der Jahreszeit war ich super motiviert und habe viel mit Bärlauch, Spargel und Rhabarber gekocht. Alles sind typische Lebensmittel für den Frühling. Der Bärlauch wurde nun von den Erdbeeren abgelöst und auch Rhabarber gibt es bald nicht mehr. Schade eigentlich, ich habe nur das Rezept vom Rhabarberkuchen meiner Uroma gepostet, ansonsten sind die Stangen hier auf dem Blog ein wenig zu kurz gekommen.

 

Rhabarber für Rhabarbermarmelade

 

Wie gut, dass wir unsere Rhabarberpflanze im Garten bisher noch nicht geerntet haben. Bevor die auch weg ist, habe ich doch noch mal ein super leckeres, super praktisches Rezept für euch. Marmelade. Die kann man doch immer gebrauchen. Wer neben Nutella morgens auch zu etwas leckerem greifen möchte (wie ihr euch vielleicht denken könnt esse ich die Nuss-Nougat-Creme nicht), der ist mit Marmelade perfekt bedient. Leider gibt es nur seeehr wenige Konfitüren aus dem Supermarkt, die man wirklich essen kann. Die meisten schmecken künstlich oder papp süß. Selbstgemacht ist doch eigentlich sowieso immer besser, vor allem bei Sachen wie Marmelade, die super schnell fertig sind und einfach Spaß machen. Anstatt dem klassischen Geschmack – Erdbeere – haben wir Rhabarber gekocht. Nagut, ein paar von den roten Früchten sind auch mit in den Topf gekommen, aber nur für die schönere Farbe. Ihr braucht:

1kg Rhabarber

eine Hand voll Erdbeeren

500g Gelierzucker 2:1

Zitronensaft

 

Rhabarbermarmelade

 

Damit die Marmelade nicht schimmelt, sollte man sich zuerst um die Gläser kümmern. Diese ( und die Deckel ) mit kochendem Wasser füllen und nach einigen Minuten wieder ausspülen und abtrocknen. Dadurch entfernt man mögliche Keime. Jedoch muss man aufpassen, dass man sich nicht die Finder verbrennt. Nun kann man mit der eigentlichen Marmelade anfangen. Den Rhabarber grob schälen und in große Stücke schneiden. Gemeinsam mit den ganzen Erdbeeren, dem Zucker und ein wenig Zitronensaft in einen Topf geben. Unter ständigem Rühren erhitzen. Das Obst sollte mindestens vier Minuten kochen, dann kann man es mit einem Pürierstab pürieren und anhand einer Schöpfkelle in die vorbereiteten Gläser füllen. Diese danach gut verschließen, kopfüber hinstellen und abkühlen lassen.

 

Rhabarbermarmelade

 

Schon kann man eine fruchtig, säuerlich, süße Marmelade auf seinem Brot genießen. Das ist doch ein perfektes, frisches Frühstück. Merkt ihr wie leicht dieser Aufstrich ist? Falls ihr wollt, dass man die Erdbeere auch wirklich herausschmeckt, müsst ihr einfach mehr von den kleinen Früchten verwenden. Aber denkt dran, dann auch den Zucker anzupassen. Ich benutze immer halb so viel Zucker wie Obst. Eigentlich kann man den Rhabarber durch alle Früchte ersetzen, um andere Konfitüren zu zaubern. Jedoch finde ich gerade die frischen, säuerlichen Stangen perfekt als Marmelade. Sie machen den klassischen Aufstrich sehr besonders und raffiniert. Gerade durch die ausgewogene Mischung aus fruchtig, frisch, süß und sauer ist sie unschlagbar. Was ist euer Lieblings Fruchtaufstrich? Probiert doch mal diese Kreation aus, sie ist wirklich super!

Fruchtig, frische Grüße,

Mara

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