Tulpen

Die Schönheit der Natur

Hochgeladen am 15.07.2018

Sind Blumen nicht wunderbar? Sie machen die Welt ein bisschen bunter und fröhlicher. Wie trist wäre es auf unseren Planet ohne ihre Farben und Vielfalt… Ich kann gar nicht sagen, was meine Lieblingsblumen sind, aber ich versuche mal ein paar aufzuzählen, die ich gerne mag. Wahrscheinlich vergesse ich aber auch da einige. Fangen wir mal bei den klassischen Lieblingen an. Rosen, Lavendel und Orchideen sind natürlich wunderschön und duften teilweise auch noch gut. Dann liebe ich Mohnblumen und Kornblumen. Diese habe habe ich auch schon oft gemalt. Vor allem die Kombination aus beiden Arten gefällt mir. Dieses lila und das rot passen aber auch hervorragend zusammen. Eine andere lila Blume, welche zur Zeit blüht und wundervoll ist, ist der Hibiskus. Mögt ihr den auch so gerne? Außerdem liebe ich Fuchsien. Sie sind rot-lila-magenta und ihre Blütenform erinnert mich immer an Feen im Ballkleid. Sehr kitschig, aber trotzdem schön. Meine ganz persönlichen Highlights blühen jedoch eigentlich im Frühling. Es fängt an mit Krokussen, welche als erstes ihre zarten Blüten aus dem Boden recken und Hoffnung auf eine wunderbare Jahreszeit machen. In vielen Farben hübschen sie den ganzen Garten auf. Und dann kommen irgendwann die Zierkirsche und die Magnolie. Diese beiden Bäumchen blühen zwar nur ca. eine Woche, sind in der Zeit jedoch sooo unglaublich prachtvoll. Ich liebe diese beiden Bäume.

 

Tulpen

 

Jetzt bin ich auch schon langsam fertig mit meiner Blumenliste. Es fehlen nur noch Tulpen. Vielleicht erinnert ihr euch an meinen Blogeintrag über das von mir gemalte Obst-Bild. Schon damals habe ich euch erzählt, dass ich (trotz meiner Liebe zu Portraits und Modezeichnungen) super gerne Stilleben male. Meistens handelt es sich dabei um Essen, was ästhetisch drapiert super schön aussieht. Dieses Mal habe ich jedoch zu Blumen gegriffen und zwar Tulpen. Vielleicht fragt ihr euch wo ich diese im Sommer herbekommen habe (zumindest könnte einem der Gedanke gekommen sein). Habe ich nicht. Das Bild ist schon im Frühling entstanden, als die Blumen noch in unserem Garten geblüht haben. Es gibt so viele unterschiedliche. Manche haben ausgefranste Blütenblätter, andere sind bunt oder gemustert, einige haben große Blüten, … Diese Vielfalt ist so wunderbar. Sie durch mein größtes Hobby (Malen/ Zeichnen) abzubilden hat auch viel Spaß gemacht.

 

Tulpen

 

Ich male selten auf Leinwand, deshalb hatte ich am Anfang Angst es nicht gut genug zu machen und die Leinwand dadurch zu verschwenden. Beim ersten Strich auf der weißen Fläche weiß man noch nicht wohin das führt. Es kann ein wundervolles Ergebnis sein oder auch gar keine Seele haben. Aber wenn man einfach malt und in den Fluss kommt, steht man irgendwann vor dem Bild einer Blumenvase. Es hat sich gelohnt stundenlang die Tulpen in ihre einzelnen Farbnuancen zu zerlegen und zu versuchen sie durch einzelne Striche und Kleckse abzubilden. Am Ende hat man ein Werk, auf das man stolz sein kann. Ein Werk, an dem man wiederum gewachsen ist und sich verbessert hat. Und ein Werk, dass die Schönheit dieser Pflanzen festhält. Letztendlich bin ich (wenn das Ergebnis einigermaßen gut aussieht) immer glücklich, da das Malen und Zeichnen so viel Spaß macht. Leider kann meine Stimmung auch sehr von der Qualität meines Bildes abhängen. Wenn ich es nicht für gut genug befinde bin ich erstmal sehr mies drauf bis ich das Werk wieder „gerettet“ habe. Man muss dazu sagen, dass ich sehr kritisch bin und deshalb öfter mal unglücklich mit meinen Malereien bin. Deshalb dauern meine Zeichnungen, etc. auch so lange bis ich sie fertig gestellt habe, da ich jedes Mal versuche alles perfekt und genau zu machen und keine Fehler riskieren möchte.

 

Tulpen

 

Aber genau das ist die falsche Einstellung beim Malen! Man muss eigentlich in einen kreativen Fluss kommen, in dem nicht mehr das Gehirn leitet, sondern die Strich durch die Verbindung zwischen Auge und Hand geführt werden. Versteht ihr was ich meine? Teilweise gehe ich nun langsam schon in diese Richtung und von mal zu mal wird es besser. Die größte Schwierigkeit war dieses Mal, dass die Blüten und Stängel sich von Tag zu Tag verändert und bewegt haben, sodass ich manchmal einfach nach Gefühl und nicht nach Augenmaß den Pinsel führen musste. Meiner Meinung nach ist das Bild alles in allem jedoch größtenteils sehr stimmig. Außerdem mag ich den Punkt in der Mitte wo sich alles bündelt sehr gerne. Jetzt hängt das Bild bei uns in der Küche und inspiriert mich jedes Mal beim Essen machen. Ihr seht, so ganz komme ich bei den Blogeinträgen doch nicht vom Thema Kochen weg. Aber dazu wieder nächstes Mal mehr.

Mara

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