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Ein kulinarischer Gruß aus Italien – selbst gemachte Pasta

Hochgeladen am 16.10.2018

Letztens wollte ich diesen Eintrag hier machen. Es lag mir jedoch noch etwas auf dem Herzen, dass ich unbedingt noch loswerden wollte. Das war mir so wichtig, dass letztendlich ein kompletter Blogeintrag draus wurde. Falls ihr ihn noch nicht gelesen habt, müsst ihr das unbedingt nachholen! Den Post findet ihr hier. Denn obwohl ich kochen liebe, gerne fotografiere und euch mit meinen Rezepten inspirieren will, gibt es natürlich auch andere (wichtigere) Themen, die ich einfach mal ansprechen muss. Deshalb fühlt es sich gut immer wieder gut an etwas hochzuladen, in dem ich einfach mal meine Meinung zu einem Thema los werde.

Trotzdem kriegt ihr das versprochene Rezept, so etwas kann ich euch doch nicht entgehen lassen… 😉

Wie ihr ja alle wisst liebe ich Italien und auch Pasta. Und die hole ich mir so häufig wie möglich nach Hause. Oft werden die unterschiedlichsten Soßen gezaubert. Manche sind super simpel oder spontan, andere echt aufwendig, es gibt diese Klassiker die man immer wieder kocht und andere Soßen, welche man zum ersten mal ausprobiert. Ihr seht, es gibt keine Grenzen. Pasta geht immer. Basta!

Manchmal machen wir unsere Nudeln sogar selbst. Man muss ein wenig Zeit einplanen, aber eigentlich ist das ganze kein Hexenwerk! Wenn man es einmal gemacht hat, dann findet man es gar nicht mehr so kompliziert. Ich musste dafür erst einmal einen Kochkurs machen, aber ihr lernt es in diesem Blogeintrag ganz easy peasy. Zumindest versuche ich es euch so beizubringen.

 

selbst gemachte Ravioli

 

Der kulinarische Gruß aus Italien besteht aus Ravioli mit zweierlei Füllung. Es gibt Spinat-Ricotta und Pfifferlinge-Tomaten-Ricotta Teigtaschen.

Zutaten für den Teig:

250g Weizenmehl (am besten ist italienisches tipo 00 oder tipo02)

150 Hartweizengries

4 Eier

ggf. etwas Wasser, je nach Trockenheit des Teiges

Die Zutaten zu einem Teig kneten, in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen. In der Zwischenzeit wird die Füllung vorbereitet.

 

Spinat-Ricotta Füllung (oder Pfifferling-Füllung):

ein Päckchen TK Spinat/ ersatzweise 2 Hände voll Pfifferlinge + einige Tomaten

2 Schalotten

1 Knoblauchzehe

100g Ricotta

eine kleine Hand voll geriebener Parmesan

Muskatnuss

Pfeffer

Salz

 

Zutaten für selbst gemachte Ravioli

 

Den Spinat auftauen lassen und abtropfen. Die Schalotte in ganz feine Ringe schneiden und bei niedriger Temperatur andünsten. Den Knoblauch ebenfalls fein hacken und mit in die Pfanne geben. Den Spinat (oder ersatzweise die Pfifferlinge) hinzufügen, anbraten und danach etwas auskühlen lassen. Nun die Spinatmasse in eine Schüssel geben und mit dem Ricotta, dem Parmesan, Salz, Pfeffer und Muskatnuss vermengen. Evtl. noch ein wenig Ricotta hinzufügen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ausrollen. Dazu entweder ein Nudelholz oder eine Nudelmaschine verwenden. Für die Nudelmaschine immer eine Handvoll vom Teig abreißen und durch die Maschine (welche auf dickste Stufe eingestellt ist) laufen lassen. Dafür einen Aufsatz verwenden, aus dem man auch Lasagneblätter formen könnte, welcher also einen breiten, langen, zusammenhängenden Teig erzeugt. Die Teigbahn in der Mitte zusammenklappen und erneut durchlaufen lassen. Das noch zweimal wiederholen und dann die Dicke eine Stufe runterstellen, sodass die Teigbahn dünner wird. Wieder durch die Maschine laufen lassen, zusammenklappen, dünner stellen, … So oft wiederholen bis die die Teigbahn dünn genug ist.

Um die Ravioli zu formen entweder Ausstechformen verwenden (so machen wir das) oder auf eine Teigbahn mit der Füllung Kleckse machen und eine andere Teigbahn drüber legen. Den Teig rund um die Füllung zusammendrücken und Quadrate ausschneiden.

Die fertigen Ravioli in kochendes Salzwasser geben und ca 3-5 Minuten kochen. Ich habe sie mit Salbeibutter genossen, das hat sehr lecker geschmeckt. Am nächsten Tag waren noch Nudeln übrig (Wir hatte nämlich dieses Rezept gemacht obwohl wir nur zu zweit waren). Dasselbe Gericht zu essen wäre langweilig gewesen, deshalb habe ich ein wenig rumprobiert. Man nehme leckere selbst gemachte Ravioli, Tomaten, Parmesan, Rucola, Olivenöl, Balsamicoessig, Weisweinessig und Pfeffer, mische alles in den richtigen Mengen zusammen und tadaaaaa… man hat einen super leckeren Nudelsalat. Den könnt ihr auch auf den Bildern bewundern.

 

selbst gemachte Ravioli

 

Das super tolle an diesen Nudeln ist,:

a) dass sie Nudeln sind. Ich meine Pasta ist doch immer toll!

b) dass sie selbstgemacht sind.

c) dass sie total abwechslungsreich und variabel sind. Man kann sich bei den Soßen austoben, sie als Nudelsalat genießen oder die unterschiedlichsten Füllungen ausprobieren.

Ihr seht es lohnt sich das Rezept nachzumachen!

Italienische Grüße,

Mara

 

selbst gemachte Ravioli

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