Indisches Auberginencurry mit Naanbrot

Indisches Curry mit Aubergine

Hochgeladen am 18.07.2020

Womöglich war ich letztens beim Inder essen. Mehrmals. Ich gehe sehr gerne indisch essen. Dabei habe ich auch kaum geredet, weil ich so vertieft in mein Essen war. Ganz lecker war das. Ich liebe Currys und habe jedes Mal Schwierigkeiten mich zu entscheiden welches ich nehmen soll. Dann sitze ich 15 Minuten da, überlege hin oder her und nehme am Ende immer das Auberginencurry. Wenn ich ganz flexibel bin, teile ich mir mit meiner Mutter verschiedene Currys. Aubergine und ein anderes. Aber nächstes Mal probiere ich bestimmt mal was neues aus…

Ich kann ja leider nicht dauernd zum Inder essen gehen und nach Indien selbst zu reisen ist zur Zeit auch nicht so gut, deshalb habe ich mich mal wieder an den Herd gestellt. Es gab natürlich Auberginencurry. Wahrscheinlich bin ich die einzige, die so begeistert davon ist, denn irgendwie gibt es außer mir nur wenige Auberginen-Begeisterte. Wenn ihr davor ein wenig zurückschreckt, dann greift einfach zu einer oder mehreren Gemüsesorten, die ihr lieber mögt. Sogar Fleisch sollte theoretisch gehen. Ich, als größtenteils Veganerin, sollte zwar eigentlich keine Werbung für Fleisch machen, aber ich möchte ja, dass ihr das Rezept ausprobiert.

 

Indisches Auberginencurry mit Naanbrot

 

Zu dem Curry gab es Naan Brot. Das habe ich zum ersten mal selbst gemacht und es wurde trotzdem ganz toll. Es war aber ehrlich gesagt auch nicht mein Rezept, weshalb ich es hier auch nicht hinschreiben werde. Für das Naan Brot müsst ihr hier schauen. Das Curry hingegen habe ich komplett selbst gemacht. Ich habe mich einfach vor unser Gewürz Regal gestellt und alles verwendet, was niedrig genug war, dass ich drankomme. Das war auf jeden Fall eine gute Mischung. Wie immer, wenn es Curry gibt habe ich so viel gegessen, dass es wahrscheinlich bis morgen Abend anhält. Aber ich habe auch mal wieder viel zu viel gekocht.

Fall ihr Currys genauso gerne mögt wie ich, könnte euch mein Kichererbsen Curry ebenfalls gefallen.

 

Indisches Auberginencurry mit Naanbrot

 

Für drei bis vier Personen braucht ihr:

2 große Auberginen

2 Dosen Tomatensoße (800ml)

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

ein daumengroßes Stück Ingwer (Ich habe mich an einem sehr großen Daumen orientiert)

etwas Chili

1-2 TL Garam Marsala Gewürz

ca. 1 TL Kreuzkümmel gemahlen

1/4 TL Koriander gemahlen

1/2 TL Curry Pulver

1/4 TL Nelken

1/4 TL Salz

Magarine zum braten

Zubereitung:

Den Backofen auf 200° Umluft vorheizen. Die Auberginen mit einer Gabel rundherum einstechen, mit ein wenig Olivenöl einpinseln und für ca. 45 Minuten im Ofen backen. In der Zwischenzeit das Naan Brot machen.

Nun die Zwiebeln fein hacken, ebenso den Knoblauch und Ingwer. Magarine in einen Topf geben und alles gemeinsam anbraten. Wichtig ist hier, dass man es langsam bei niedrigen Temperaturen brät, sodass die Zwiebeln nicht braun werden. Hier kann man sich richtig Zeit lassen. Nun die Gewürze hinzugeben. Die Auberginen aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und das Fruchtfleisch herauskratzen. Dieses gibt man nun ebenfalls in den Topf und vermengt alles. Zuletzt noch die Tomatensoße hinzugeben und etwas einköcheln lassen, sodass sie die Gewürze aufnimmt. Eventuell noch ein wenig nachwürzen.

Nun ist das Curry fertig, um mit dem Naanbrot oder mit Reis serviert zu werden.

Have fun!

 

Indisches Auberginencurry mit Naanbrot

 

 

1 Kommentar

  1. Frauke am 22.07.2020 um 12:00

    Schade, dass ich das verpasst habe! Klingt unglaublich lecker und sieht fantstisch aus, wie beim Lieblingsinder! Tolle Inspiration…

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